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Unsere Crowdfunding Kampagne – Ein kompletter Misserfolg?

Falls Ihr unsere Crowdfunding Kampagne auf 100days verfolgt habt, so habt Ihr sicher bemerkt, dass wir mit aktuell 9’499 CHF noch weit vom Ziel von 60’000 CHF entfernt sind und nur noch 14 Tage Zeit haben. Realistisch gesehen können wir bereits jetzt sagen, dass wir das wohl nicht mehr schaffen werden. Warum hat es nicht geklappt? Für uns war diese Kampagne auch wichtig um zu lernen wie man Crowdfunding Kampagnen macht. Im Gespräch mit einigen von Euch kamen wir zu folgenden Erkenntnissen:

Ein sehr schlechter Film

Zugegeben, der Film indem mein Kollege Anthony und ich das Projekt vorstellen war keine Sternstunde von uns. Das Kloster von St.Gallen war bei weitem der beste Protagonist im ganzen Film. Wir wirken konservativ, langweilig und statisch. Das müssen und können wir beim nächsten Mal sicher besser machen. Danke für die ehrlichen Hinweise!

Spenden vs. Investieren

Einige von Euch waren etwas durcheinander warum eine Firma welche irgendwann Profite generieren möchte nun eine Kampagne zum Spendensammeln gestartet hat? Das ist wirklich nicht so einfach nachzuvollziehen. Die einfache Antwort wäre: Wir sammeln Spenden, weil es oft der einfachste Weg ist an Geld für ein Projekt zu kommen. Viele Menschen und Organisationen unterstützen nachhaltige Projekte regelmässig und wollen oder dürfen keine Investitionen tätigen welche allenfalls einmal Gewinn abwerfen könnten.

Die etwas längere Antwort ist, dass es in der Schweiz aufgrund von verschiedenen Regulationen nicht ganz so einfach ist Investitionen für ein soziales Projekt in Nepal zu sammeln. Per Crowdfunding geht das nur schwer, weil es bis heute (noch) keine geeigneten Plattformen in der Schweiz gibt. Im Ausland dürfen Schweizer-Investoren (noch) nicht investieren. Wenn wir das Projekt mit Darlehen finanzieren wollen, dann dürfen wir nur max. 20 Darlehen aufnehmen (egal welche Höhe) weil wir sonst eine Banklizenz benötigen. Wenn jemand Aktionär werden will, müssen wir einen Businessplan und einen Emissionsprospekt vorlegen um Schweizerische Richtlinien zu erfüllen. Daher erschien es uns einfacher, erste Erfahrungen im Bereich Crowdfunding mit einer Spendenkampagne zu sammeln. Das Geld wird aber nach unternehmerischen Grundsätzen eingesetzt, so dass das Projekt möglichst oft davon profitieren kann und wir transparent aufzeigen können, was wir damit gemacht haben.

Das Ziel ist noch soweit entfernt… da bringt mein Beitrag ja sowieso nichts.

Das war das häufigste Argument welches wir gehört haben. Tja liebe Kollegen, wenn ganz viele von Euch so denken, dann kommt das Ziel auch nie näher! Ihr seit aber nicht die ersten welche diese Gedanken von einer Zusage abhielten. Aus diesem Grund hat sich die 100days Plattform auch eine gute Lösung ausgedacht. Euer Geld wird Euch nur vom Konto abgezogen wenn das Projekt auch tatsächlich die Finanzierungsschwelle erreicht. Das heisst, ihr könnt eine Zusage für das Projekt machen, das Ziel kommt näher, euer Geld geht aber nur weg, wenn das Ziel auch erreicht wird. Das ist doch schlau gelöst, oder?

Also, wenn sich nun noch ganz viele von Euch dazu entschliessen die Kampagne doch noch zu unterstützen haben wir vielleicht immer noch eine Chance!

It ain’t over until it’s over! Wir haben wieder viel gelernt und solange unser NEXUS Wasser in Nepal immer mehr verkauft wird, haben wir genug Energie weiterzumachen!

Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende,

Liebe Grüsse

Lars Willi, CEO

 

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