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Was unterscheidet das NEXUS Konzept von Hilfswerkprojekten?

Bei der Entwicklung der NEXUS Projekte haben wir versucht nicht nur unsere Erfahrungen in das Modell einfliessen zu lassen sondern auch verschiedene Empfehlungen von Hilfswerken und internationalen Organisationen berücksichtigt. Das Ziel dabei ist klar: wir möchten mit einem kommerziell und unternehmerisch orientierten Geschäftsmodell sowohl einen sozialen als auch ökologischen Impact erreichen, der trotzdem für alle Partner finanziell attraktiv ist. Der Fokus auf finanzielle Nachhaltigkeit ist dabei sicher der grösste Unterschied zu anderen NGO- oder Regierungsprojekten. Dementsprechend werden wir im Mai damit beginnen, erste Kredite aus Nepal an unsere Investoren zurückzubezahlen!

Das Unternehmertum wird zwar von vielen Organisationen als hilfreich für die Entwicklung von armen Regionen propagiert aber bis heute leider nur von wenigen umgesetzt. Unternehmerisches Handeln bedeutet auch manchmal schwierige Entscheidungen zu fällen, womit sich viele NGO’s schwer tun. Dies betrifft in unserem Fall vor allem die Personal- aber auch die Preispolitik. So sind wir bei unseren Kunden auf ein Minimaleinkommen und ein relativ stabiles Umfeld angewiesen. Das NEXUS Konzept kann in Krisengebieten wie z.B. Syrien oder in Gebieten wo die Menschen über kein Einkommen verfügen, nicht umgesetzt werden.
Dies lässt uns aber immer noch ein Marktpotential von mehreren Milliarden Menschen weltweit! In Nepal zählen wir aktuell rund 3’000 Kunden und generierten 18 Arbeitsplätze. Tendenz steigend!

Ein weiterer wichtiger Unterschied ist die Effizienz. Wir behaupten, dass der Kostendruck unserer Projekte sämtliche Partner dazu zwingt möglichst effizient zu arbeiten. Unsere Erfahrungen zeigen ganz klar, dass der Zwang zur Effizienz zu mehr Kreativität führt was wiederum spannende Lösungsansätze hervorbringt. Die Geschichte von Rajkumari ist ein gutes Beispiel dafür mit kreativen Lösungen den ersten Schritt in die Selbstständigkeit zu machen.

Unser Team ist klein und flexibel was es uns erlaubt mit dem notwendigen Know-How auch komplexe Problemstellungen anzugehen. Wir sind überzeugt, dass wir mit ganzheitlichen Projekten, welche moderne Technologie und aktuelles Know-How einsetzen, eine Alternative zur herkömmlichen Entwicklungshilfe bieten können, die nicht nur günstiger sondern für alle Involvierten auch nachhaltiger ist. Dies sehen wir als einen möglichen Weg das hohe Ziel der von der UN gesetzten Sustainable Development Goals (SDG’s) zu erreichen.

Um den Bogen zu schliessen, sehen wir in einem ganzheitlichen wenn auch etwas komplexeren Geschäftsmodell die einzige Alternative langfristigen Erfolg in den BoP Märkten zu haben. Einfaches „Silo-Denken“ hat man in den vergangenen Jahren oft versucht und ist meistens damit gescheitert.

Einige von Euch haben wahrscheinlich gemerkt, dass wir versuchen möglichst transparent und ehrlich zu kommunizieren. Wir sind der Meinung, dass dies der einzige Weg ist das Verständnis und demzufolge auch die Unterstützung für unsere Projekte zu gewinnen. Lasst uns Eure Meinung dazu wissen! Diskutiert mit uns auf Facebook, Twitter oder per Mail.

Wir freuen uns auf Euer Feedback!

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